History

Ecksteine unserer Firmengeschichte

1830

Bernhard Inderbitzin begann am Edelweisweg in Schwyz mit einer kleinen Werkstatt mit seiner Schreinertätigkeit.

1881

Dessen Sohn Bernhardin Inderbitzin wechselte den Firmenstandort an die Friedhofstrasse 4 in Schwyz, wo bis heute produziert wird.

1889

Berhardin Inderbitzin reiste nach Paris an die Weltausstellung und erwarb Maschinen, die mit Wasser betrieben wurden. Die Maschinen wurden durch Transmission in Bewegung gesetzt. Die Bandsäge von 1889 ist gleich alt wie der Eifelturm und ist heute immer noch in Betrieb.

In späteren Jahren ersetzte man die Wasserkraft durch einen Petrolmotor. Die Schreinerei Inderbitzin durfte in diesen Jahren einige prestigeträchtige Arbeiten in der Region durchführen. So zum Beispiel die Gemeindestube in Schwyz oder das Grosshaus. Die Arbeiten zu jener Zeit durften im Stil von diversen Zeitepochen ausgeführt werden (Renaissance, Barock, Rokoko und Biedermeier).

1931

Betriebsübergabe der Schreinerei an seinen Sohn Gottfried Inderbitzin.
In der Ära von Gottfried Indebitzin führte man ebenfalls einige spezielle Aufträge durch. So zum Beispiel den Ratskeller in Schwyz bei dem bis heute die selben Fenster eingebaut sind.

1964

Übernahme des Betriebes durch Alois und Hedy Schelbert-Inderbitzin.

1968

Neubau der Schreinerei aufgrund zu engen Platzverhältnissen am selben Standort.

1980

Alois Schelbert entwickelte ein System für Schrankküchen. In den folgenden zehn bis fünfzehn Jahren war dies ein gutes Geschäftsfeld. Da man kein Patent angemeldet hatte, nahm die zuerst starke Nachfrage durch Nachahmer aber wieder rasant ab. 

1990

Die Schreinerei Schelbert-Inderbitzin durfte Rennovationsarbeiten am ältesten Holzhaus von Europa dem Haus Bethlehem (Bau 1287) durchführen.

In den 90-er Jahren durften wir einigen weitern historischen Gebäuden Arbeiten ausführen.
Hechhuis Wolffenschiessen, Stadthaus Zürich etc..

1998

Übernahme der Schreinerei durch Theo Schürpf und Änderung des Firmennamens auf Schelbert-Inderbitzin GmbH, Inhaber Theo Schürpf.

1999

Anschaffung eines Computernetzwerkes und einer Branchensoftware.

2000

Ein Meilenstein wurde mit der neuen Kantenanleimmaschine gesetzt.

2002

Anschaffung einer CNC- gesteuerte Winkelstation.

2003

Einführung in CAD. Die Reissbretter verschwanden aus den Büros, da der Computer nun auch beim technischen Zeichnen eingesetzt wurde.

2012

Inbetriebnahme der flexiblen CNC-Maschine BOF 211 der Firma Homag zur Optimierung der Fenster-, Türen- sowie Korpusproduktion.

2014

Auswechslung der Kantenanleimmaschine mit der neuen Highflex 1650 der Firma Brandt von der Homaggruppe zur Qualitätssteigerung und der Möglichkeit, mit PU-Kleber zu leimen.

Umbenennung der Firma zu Schreinerei Schürpf GmbH. 

Die Firma Schreinerei Schürpf geht online. Ab 2014 sind wir auch im Internet vertreten. 

Anschaffung eines vertikalen CNC Bearbeitungszentrums BHX 200D von der Homaggruppe zur Optimierung der Korpusproduktion sowie Entlastung der grösseren CNC BOF 211. Das war die Erste Maschine von dieser Baureihe mit automatischem Dübeleintreibgerät in einer schweizer Produktion.

2017

In der Schreinerei arbeiten nun zwei Junioren von Theo Schürpf. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird die Schreinerei Schürpf von der nächsten Generation weitergeführt.

Die komplette EDV-Anlage wurde ersetzt: Hardware (PC, Server, Telefonanlage etc.), Betriebssystem und etliche Softwareprogramme. Nun kann man bei regnerischem Wetter am Samstagmorgen auch von Zuhause aus Arbeiten.

Die strategische Ausrichtung wurde gefestigt. Man möchte weiterhin als Gesamtanbieter einen Mehrwert am Kunden bieten können. Es kommt vermehrt vor, dass wir bei einem Kunden die Bauleitung übernehmen, die Küche ersetzen, grössere Räume schaffen, Parkettböden auffrischen, die Fenster ersetzen, Wände neu verkleiden und am Schluss noch ein Sideboard oder einen neuen Tisch mit Eckbank produzieren dürfen. Auf die Nachfrage von Bauleitungen bei Renovationen oder Umbauten möchte man künftig den Kunden noch besser bedienen und beraten können.